Single malt whisky

Whisky wird auch Lebenswasser genannt. Arnauld de Villeneuve, der berühmte Arzt der Könige von Aragon, sagte über ihn: «Er verlängert das Leben, vertreibt die schlechte Laune, verjüngt Herz und Mensch.» Vielleicht brennen wir deshalb in der Brauerei Adler auch Whisky. Vielleicht aber auch, weil wir ihn einfach gern haben.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

All unsere Whisky-Flaschen aus der ersten Abfüllung sind bereits vergriffen. Wir würden euch gerne weiterhin "Martinsloch" Single Malt Whisky anbieten, doch die Nachfrage war so gross, dass alle Flaschen innerhalb von 2 Wochen vergriffen waren.

Die nächste Abfüllung findet im Herbst 2019 statt. Details bezüglich Menge, Stärke, Art und Verfügbarkeit folgen im Sommer 2019.

Unter email@brauereiadler.ch können bereits Reservationen für die 2019 Edition entgegen genommen werden.

Whisky Design Webseite Brauerei Adler | Adlerbräu


Es freut uns ausserordentlich Ihnen den ersten Whisky aus dem Hause Adler präsentieren zu dürfen!

Herstellung im Glarnerland

Die Grundlage für diesen Whisky ist eine von unseren Bierbrauern entwickelte Whisky-Maische, die bei uns gebraut und während sechs Wochen behutsam vergoren wurde. Martin Pianta, der Brenner unseres Vertrauens aus Mollis, hat die Maische danach sorgfältig destilliert.

Lagerung im Sherry-Fass

Der Whisky-Brand lagert drei Jahre in gebrauchten rückgebauten Sherryfässern aus amerikanischer & französischer Eiche. Diese Fässer wurden vorher mit der Sherrysorte "Fino" belegt

«Der Feine»

Fino, ein trockener Sherry, zeichnet sich durch Nuancen von Mandel und Apfel aus.

Genuss mit Fassstärke

Nachdem der Whisky durch unseren Kellermeister Ulrich Wernet betreut, verschnitten und gepflegt wurde kommt er direkt ungefiltert und unverdünnt in die Flasche.

Unser erster Single Malt Whisky kommt in der Fassstärke daher. Deshalb können Sie den puren und unverfälschten Geschmack unseres Whiskys aus dem Sherry-Fass geniessen.

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Bei der Degustation unseres ersten Whiskys haben wir uns entschieden den milden und süssen Whisky direkt in Fassstärke zu verkaufen. Unserer Degustatoren haben entschieden, dass alles andere «Schade» wäre.

Dies führt dazu, dass die volle Aromavielfalt und der hohe Alkoholgehalt von 55 % Vol. direkt zu euch nach Hause kommt. Beim Genuss von Whisky in Fassstärke muss man jedoch auf einiges beachten. Den der hohe Alkoholgehalt ist für einige Liebhaber zu stark und kann nur verdünnt genossen werden.

Verdünnen ist bei fassstarken Whiskys keine Schande, sollte aber richtig gemacht werden. Verdünnen Sie ihr Whisky mit weichem Mineral- oder Hahnenwasser und tasten Sie sich langsam an Ihre persönliche Lieblingsstärke heran. Wir empfehlen Ihnen folgende Verdünnungen:

5% Wasser > 52 % Vol.
10% Wasser > 49 % Vol.
15% Wasser > 47% Vol.
20% Wasser > 44% Vol.

Whiskykeller Frame 2 Brauerei Adler | Adlerbräu

Whiskykeller

Aus dem ehemaligen Filterkeller entstand nach kurzem Umbau unser heimeliger Whiskykeller. Hier reift unser Whisky in gebrauchten, rückgebauten Sherryfässern heran.

Sherryfässer, in denen die Sherrysorten «Fino», «Oloroso» und «Pedro Ximenenz» lagerten, eignen sich besonders gut zur Whiskyreifung. Sie geben Nuancen von Mandel, Apfel, Karamell, Vanille und Nuss weiter.

Ebenso experimentieren wir die Lagerung und Reifung unseres Whiskys in Fässern aus französischer Limousineiche oder Amerikanischer Eiche, welche innen getoastet wurden und somit feine Vanille– und Röstaromen weitergeben.

Ein weiteres Highlight reift in einem ehemaligem Rumfass heran. Dieser Rückbau aus Amerikanischer Eiche kommt ursprünglich aus Kentucky und wurde jahrelang mit Jack Daniels befüllt. Anschliessend trat das Fass sein Reise nach Jamaika an und diente der Lagerung von Rum. Nun darf es sich bei uns ausruhen und gibt seine aufgenommenen Aromen aus aller Welt an unseren Whisky weiter.

Die Sage vom Martinsloch

Als Namensgeber für unseren Whisky dient die Sage vom «Martinsloch» die genau wie Adler Bräu, seit jeher fest im Kanton Glarus verwurzelt ist.

Die Sage erzählt die Geschichte der schönen Marei, die Bärenpelze von der Alp Segnes über die Tschingelhörner nach Elm und weiter auf den Markt zu Glarus trug.

Auf einer solchen Wanderung lernte das Mädchen einen jungen Burschen aus Elm kennen und verliebte sich in ihn. Der kühne Jäger wollte das schöne Mädchen heiraten, doch der Vater hatte für seine Tochter bereits einen reichen Oberländer als Gatte auserkoren...

Nimmt diese Liebesgeschichte ein glückliches Ende?

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Vor vielen hundert Jahren hütete ein Flimser mit seinem gar schönen und edlen Töchterlein Marei die Schafe auf dem Segnes. Im Winter ging der Vater auf die Bärenjagd, und Marei trug manchen warmen Pelz hinüber nach Elm und weiter auf den Markt zu Glarus. Auf einer solchen Wanderung lernte das Mädchen auch einen jungen Burschen aus Elm kennen, der ebenfalls dem Waidwerk oblag und als gefürchteter und kühner Jäger galt.

Mareis Vater aber hatte als Gatte für seine Tochter einen reichen Oberländer auserkoren. Als dann einmal der Glarner auf den Segnes kam, da verbot ihm der Vater kurzerhand das Betreten der Hütte. Dieses Vorgehen versetzte die beiden Liebenden in tiefe Trauer, und sie sannen, jedes für sich, nach einem Ausweg, sich dennoch sehen und sprechen zu können. Nun hatte der selbe Herbst Schnee in schweren Massen auf die Berge geworfen, so dass Marei auf lange Wochen an die Hütte gebannt war, in der ihr Vater sie tagtäglich mit harten Worten schalt.

Auf den Martinitag zog der Hirt ins Tal, um seinen Hirtenlohn zu heischen. Marei, von grosser Sehnsucht nach dem Geliebten jenseits der hohen Berge geplagt, schritt am frühen Morgen schon über den harten Schnee den Tschingelhörnern zu. Da sie jedoch keinen bestimmten Weg eingeschlagen, kam sie plötzlich an einen Felsen, durch den die Sonne ihre Strahlen sandte. In diesem Glanz der Sonne sah das Mädchen ein gar liebliches Dorf, das es alsogleich als Elm erkannte. Die wackere Hirtin kroch durch Steingeröll und tiefen Schnee zum hell erleuchteten Felsenschlund, kam nach Stunden ennet dem Berg herfür und fand im Hause des Geliebten ein herzliches Willkomm.

Am Tag Mariä Lichtmess nahm das junge Ehepaar den gefährlichen Weg unter die Füsse nach dem Martinsloch, wie man es heute nennt, um drüben des Vaters Segen einzuholen. Allein der alte Mann hatte den scheren Groll noch nicht abgelegt und wies die beiden mit grobem Schimpfen ab. Sie wandten sich betrübt dem Rheine zu, und man soll nie mehr etwas von ihnen gehört haben. Als dann der Lenz ins Land geschritten kam und die Lauenen brüllten, wurde der Zugang zum Martinsloch auf beiden Seiten zerstört. Aber am Sankt Martinstage und wiederum achtzig Tage später, zu Lichtmess, scheint die Sonne nach wie vor hindurch und grüsst den Kirchturm von Elm.

Jede Flasche ein Einzelstück

Jede Flasche wurde von Hand nummeriert und signiert. Kommen Sie doch bei uns im Getränkemarkt in Schwanden vorbei und schauen Sie ob Ihre Lieblingsnummer verfügbar ist.

Unser Whisky ist ab sofort für CHF 84.-- erhältlich.

MARTINSLOCH / Single Malt Whisky / Edition 1 (500 Flaschen) / 500ml / 55 % Vol.