Single malt whisky

Whisky wird auch Lebenswasser genannt. Arnauld de Villeneuve, der berühmte Arzt der Könige von Aragon, sagte über ihn: «Er verlängert das Leben, vertreibt die schlechte Laune, verjüngt Herz und Mensch.» Vielleicht brennen wir deshalb in der Brauerei Adler auch Whisky. Vielleicht aber auch, weil wir ihn einfach gern haben.

Whisky Design Webseite Brauerei Adler | Adlerbräu

1. Edition Martinsloch


Es freut uns ausserordentlich Ihnen den ersten Whisky aus dem Hause Adler präsentieren zu dürfen!

Herstellung im Glarnerland

Die Grundlage für diesen Whisky ist eine von unseren Bierbrauern entwickelte Whisky-Maische, die bei uns gebraut und während sechs Wochen behutsam vergoren wurde. Martin Pianta, der Brenner unseres Vertrauens aus Mollis, hat die Maische danach sorgfältig destilliert.

Lagerung im Sherry-Fass

Der Whisky-Brand lagert drei Jahre in gebrauchten rückgebauten Sherryfässern aus amerikanischer & französischer Eiche. Diese Fässer wurden vorher mit der Sherrysorte "Fino" belegt

«Der Feine»

Fino, ein trockener Sherry, zeichnet sich durch Nuancen von Mandel und Apfel aus.

Genuss mit Fassstärke

Nachdem der Whisky durch unseren Kellermeister Ulrich Wernet betreut, verschnitten und gepflegt wurde kommt er direkt ungefiltert und unverdünnt in die Flasche.

Unser erster Single Malt Whisky kommt in der Fassstärke daher. Deshalb können Sie den puren und unverfälschten Geschmack unseres Whiskys aus dem Sherry-Fass geniessen.

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Bei der Degustation unseres ersten Whiskys haben wir uns entschieden den milden und süssen Whisky direkt in Fassstärke zu verkaufen. Unserer Degustatoren haben entschieden, dass alles andere «Schade» wäre.

Dies führt dazu, dass die volle Aromavielfalt und der hohe Alkoholgehalt von 55 % Vol. direkt zu euch nach Hause kommt. Beim Genuss von Whisky in Fassstärke muss man jedoch auf einiges beachten. Den der hohe Alkoholgehalt ist für einige Liebhaber zu stark und kann nur verdünnt genossen werden.

Verdünnen ist bei fassstarken Whiskys keine Schande, sollte aber richtig gemacht werden. Verdünnen Sie ihr Whisky mit weichem Mineral- oder Hahnenwasser und tasten Sie sich langsam an Ihre persönliche Lieblingsstärke heran. Wir empfehlen Ihnen folgende Verdünnungen:

5% Wasser > 52 % Vol.
10% Wasser > 49 % Vol.
15% Wasser > 47% Vol.
20% Wasser > 44% Vol.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

1. Edition (2018) - Martinsloch Single Malt Whisky

All unsere Whisky-Flaschen aus der ersten Abfüllung sind bereits vergriffen. Wir würden euch gerne weiterhin "Martinsloch" Single Malt Whisky anbieten, doch die Nachfrage war so gross, dass alle Flaschen innerhalb von 2 Wochen vergriffen waren.

Verfügbar: Oktober 2018

Status: Ausverkauf

Auszeichnung: Gold Swiss Spirits Award

2. Edition (2019) - Martinsloch Single Malt Whisky

Die zweite Edition vom Martinsloch Single Malt Whisky ist ebenfalls heiss begehrt und nach 500 Reservationen können wir keine neuen mehr annehmen.

Verfügbar: Oktober 2019

Status: Reservationsliste geschlossen

3. Edition (2020) - Martinsloch Single Malt Whisky

Diese Edition ist die erste welche in Sherry Oloros Fässern ausgelagert wird. Diese Fässer geben weniger Farbe, dafür aber ein umso stärkeres Aroma ab. Ihr könnt gespannt sein.

Verfügbar: Oktober 2020

Status: reservierbar via email@brauereiadler.ch

Whiskykeller Frame 2 Brauerei Adler | Adlerbräu

Whiskykeller

Aus dem ehemaligen Filterkeller entstand nach kurzem Umbau unser heimeliger Whiskykeller. Hier reift unser Whisky in gebrauchten, rückgebauten Sherryfässern heran.

Sherryfässer, in denen die Sherrysorten «Fino», «Oloroso» und «Pedro Ximenenz» lagerten, eignen sich besonders gut zur Whiskyreifung. Sie geben Nuancen von Mandel, Apfel, Karamell, Vanille und Nuss weiter.

Ebenso experimentieren wir die Lagerung und Reifung unseres Whiskys in Fässern aus französischer Limousineiche oder Amerikanischer Eiche, welche innen getoastet wurden und somit feine Vanille– und Röstaromen weitergeben.

Ein weiteres Highlight reift in einem ehemaligem Rumfass heran. Dieser Rückbau aus Amerikanischer Eiche kommt ursprünglich aus Kentucky und wurde jahrelang mit Jack Daniels befüllt. Anschliessend trat das Fass sein Reise nach Jamaika an und diente der Lagerung von Rum. Nun darf es sich bei uns ausruhen und gibt seine aufgenommenen Aromen aus aller Welt an unseren Whisky weiter.

Swiss Spirits Award Gold5 Brauerei Adler | Adlerbräu

Aus­gezeichnet

Der erste Whisky aus dem Hause Adler wurde am Swiss Spirits Award mit Gold ausgezeichnet.

Swiss Spirits Award

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Swiss Spirits Award

Diese Veranstaltung der Schweizerischen Spirituosen Branche zeichnet in verschiedenen Kategorien die besten Schweizer Spirituosen aus. Es werden nur Spirituosen zugelassen, die dem Kriterium „Best of Swissness“ entsprechen. Eine hochkarätige Jury prüft die eingereichten Produkte.

Woher kommt der ausgezeichnete Whiskygeschmack

Die Auszeichnung bestätigt, dass wir mit der Philosophie «Voller Geschmack ohne Kompromiss» richtig lagen. Der Martinsloch Single Malt Whisky verdankt seinen ausgezeichneten Geschmack unter anderem folgenden Herstellungsmethoden:

Sherry-Fässer

Der Martinsloch Single Malt Whisky wurde ausschliesslich in vorbelegten Sherryfässern, welche alle zum ersten Mal befüllt wurden, ausgereift. Dies verlieh dem relativ jungen Whisky die tiefe Farbe und den ausgeprägten Körper.

Nur 10% der weltweit, hergestellten Whiskys werden in den raren Sherryfässern ausgelagert. Wie es mit der Verfügbarkeit dieser Fässer in ein paar Jahren aussehen wird, ist unklar. Dies hat uns nicht davon abgehalten, die besten Fässer für den bestmöglichen Whisky zu verwenden.

Fassstärke

Während der ersten Verkostungen war für uns sofort klar, dass eine Verdünnung des Whiskys auf 44% Vol. alc. Trinkstärke nicht in Frage kommt. Der Whisky war mit der Fassstärke natürlich ausbalanciert und eine individuelle Verdünnung durch den Kunden erzielt das beste Ergebnis.

Fassstarker Whisky ist besonders bei Kennern wegen der hohen Geschmacksintensität beliebt. Für Anfänger kann Fassstärke aber oft «zu stark» sein und sie wissen oft nicht wie man den Whisky richtig verdünnt.

Tipp: 4cl Martinsloch Whisky mit 2-3 Tropfen dest. Wasser verdünnen. Bitte kein Eis!

Lokale Zusammenarbeit

Als Brauerei wissen wir wie man die Grundmaische für den Whisky herstellt, aber vom Brennen hatten wir keine Ahnung. Aus diesem Grund arbeiteten wir vom ersten Tag mit Martin Pianta aus Mollis zusammen. Wir brauten die Maische, er brannte den Whisky und wir lagerten ihn in unseren Kellern.

Dass unsere Zusammenarbeit schnell Früchte trug, wussten wir, als von erfahrenen Whiskykennern die Rückmeldung «Wechselt niemals den Brenner» kam.

Lagerung im alten Filterkeller

2/3 des Aromas erhält der Whisky während der Lagerung in den Eichenfässern. Unsere Eichenfässer lagern in einem alten Felskeller, welcher früher für die Bierfiltration verwendet wurde. Diese alten Keller speichern die kühle Temperatur und ermöglichen es, die hohe Luftfeuchtigkeit zu halten.

«Whisky - Götti Programm»

Die letzte hohe Kunst der Whiskyherstellung ist das Verschneiden der unterschiedlichen Fässer. Hierfür braucht es viel Erfahrung und mehrere gut trainierte Nasen. Da wir von beidem nicht genug hatten, starteten wir ein «Whisky - Götti-Programm» und machten uns auf die Suche nach Liebhabern und Experten, die uns dabei unterstützen konnten.

Im Sommer trafen sich die nun bestimmten «Göttis» und zusammen kreierten wir den ausgezeichneten ersten Martinsloch Single Malt Whisky.


Martinsloch Sage Brauerei Adler | Adlerbräu

Martins­loch

Als Namensgeber für unseren Whisky dient die Sage vom «Martinsloch» die genau wie Adler Bräu, seit jeher fest im Kanton Glarus verwurzelt ist.

Die Sage erzählt die Geschichte der schönen Marei, die Bärenpelze von der Alp Segnes über die Tschingelhörner nach Elm und weiter auf den Markt zu Glarus trug.

Auf einer solchen Wanderung lernte das Mädchen einen jungen Burschen aus Elm kennen und verliebte sich in ihn. Der kühne Jäger wollte das schöne Mädchen heiraten, doch der Vater hatte für seine Tochter bereits einen reichen Oberländer als Gatte auserkoren...

Nimmt diese Liebesgeschichte ein glückliches Ende?

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Vor vielen hundert Jahren hütete ein Flimser mit seinem gar schönen und edlen Töchterlein Marei die Schafe auf dem Segnes. Im Winter ging der Vater auf die Bärenjagd, und Marei trug manchen warmen Pelz hinüber nach Elm und weiter auf den Markt zu Glarus. Auf einer solchen Wanderung lernte das Mädchen auch einen jungen Burschen aus Elm kennen, der ebenfalls dem Waidwerk oblag und als gefürchteter und kühner Jäger galt.

Mareis Vater aber hatte als Gatte für seine Tochter einen reichen Oberländer auserkoren. Als dann einmal der Glarner auf den Segnes kam, da verbot ihm der Vater kurzerhand das Betreten der Hütte. Dieses Vorgehen versetzte die beiden Liebenden in tiefe Trauer, und sie sannen, jedes für sich, nach einem Ausweg, sich dennoch sehen und sprechen zu können. Nun hatte der selbe Herbst Schnee in schweren Massen auf die Berge geworfen, so dass Marei auf lange Wochen an die Hütte gebannt war, in der ihr Vater sie tagtäglich mit harten Worten schalt.

Auf den Martinitag zog der Hirt ins Tal, um seinen Hirtenlohn zu heischen. Marei, von grosser Sehnsucht nach dem Geliebten jenseits der hohen Berge geplagt, schritt am frühen Morgen schon über den harten Schnee den Tschingelhörnern zu. Da sie jedoch keinen bestimmten Weg eingeschlagen, kam sie plötzlich an einen Felsen, durch den die Sonne ihre Strahlen sandte. In diesem Glanz der Sonne sah das Mädchen ein gar liebliches Dorf, das es alsogleich als Elm erkannte. Die wackere Hirtin kroch durch Steingeröll und tiefen Schnee zum hell erleuchteten Felsenschlund, kam nach Stunden ennet dem Berg herfür und fand im Hause des Geliebten ein herzliches Willkomm.

Am Tag Mariä Lichtmess nahm das junge Ehepaar den gefährlichen Weg unter die Füsse nach dem Martinsloch, wie man es heute nennt, um drüben des Vaters Segen einzuholen. Allein der alte Mann hatte den scheren Groll noch nicht abgelegt und wies die beiden mit grobem Schimpfen ab. Sie wandten sich betrübt dem Rheine zu, und man soll nie mehr etwas von ihnen gehört haben. Als dann der Lenz ins Land geschritten kam und die Lauenen brüllten, wurde der Zugang zum Martinsloch auf beiden Seiten zerstört. Aber am Sankt Martinstage und wiederum achtzig Tage später, zu Lichtmess, scheint die Sonne nach wie vor hindurch und grüsst den Kirchturm von Elm.