Saage­hafts usem Glarner­land

Unter dem Label «Saagehafts usem Glarnerland» hat Adler Bräu eine neue Produktelinie erschaffen. Als Namensgeber für die kultigen 29-cl-Flaschen dienen Glarner Sagen, die genau wie Adler Bräu seit jeher fest im Kanton Glarus verwurzelt sind. Dabei entstehen aussergewöhnliche Perlen der Braukunst, die das Sortiment der Brauerei Adler raffiniert ergänzen.

AB 2025 Sagenbiere Rufelihund 400x600 Stoerer Brauerei Adler | Adlerbräu

Rufeli­hund

Nach sieben Jahren haben wir den Rufelihund neu interpretiert und die Rezeptur behutsam weiterentwickelt. Der Geschmack präsentiert sich jetzt ausgereifter und insgesamt harmonischer mit fruchtiger Tiefe und angenehm runder Bittere. Sorgfältig auserlesene Hopfensorten verleihen dem Rufelihund ein feinherbes, fruchtig-beeriges Aroma, das sich perfekt mit malzaromatischen Noten verbindet. Dank der naturbelassenen Trübung entfaltet sich das volle Hopfenaroma sagenhaft ausgewogen und aromatisch.

Bierstil Amber Ale
Alkohol 5.4 % Vol.
Hefe Obergärig
Farbe Rufelihund neu Brauerei Adler | Adlerbräu
Körper
Bittere

«Dr Rufeli­hund»

Einer Glarner Sage nach trieb der Rufelihund mit seinen feurigen Augen des Nachts sein Unwesen zwischen Hätzingen und Diesbach. Es wird vermutet, dass in ihm ein alter Vogt weiterlebte, der früher schandbar mit den Leuten in den Dörfern umgegangen sei.

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Die Sage:

Wer zu später Stunde, zwischen Mitternacht und ein Uhr, von Hätzingen nach Diesbach wandert, dem kann es passieren, dass er auf einmal stillstehen muss - denn da hört er von der Rufiruns her ein gar grässliches Klirren und Kesseln, als ob einer schwere eiserne Ketten durch das trockene Steinbett zöge. Mehr als einer hat anderntags erzählt, er hätte zu seinem Erstaunen dann einen Hund gesehen, der denn auch eine lange eiserne Kette hinter sich hergezogen habe. Wenn er auch feurige Augen im Kopf gehabt und die flammende Zunge ihm weit aus dem Rachen gehangen habe, so hätte er doch weiter nichts Böses angestellt. Dass man so ein wenig erschreckte, das sei ja selbstverständlich.

Was es mit dem Hund für eine Bewandtnis hat, weiss niemand genau zu sagen. Sicher aber wird er für irgendeine Schandtat, die er im Leben begangen hat, zu büssen haben. Die Alten erzählen sich unter der Hand, dass er vielleicht einmal vor altem jener Vogt gewesen sei, der auf dem Bürgli gehaust habe und mit den Leuten in den Dörfern gar schandbar umgegangen sei. Am zehnten Teil, so wie er ihm aus jeder Erbschaft rechtmässig zugefallen sei, hätte er nie genug gehabt, sondern immer noch ein Schaf, ein Böcklein oder ein Kalb mehr verlangt, und vom Heu und von Korn und Gerste nicht weniger. Sei aber ein armer Bauer zu ihm gekommen, um sein Leid zu klagen und ihm zu sagen, in was für Nöten und Sorgen er leben müsste, so sei ihm der Vogt grob übers Maul gefahren, und keiner, der so bei ihm vorgesprochen, hätte je einmal Hilfe erhalten. Seien aber gar Bettler gekommen, so habe er lachend seinen grossen schwarzen Hund von der Kette gelassen und sich so recht von Herzen gefreut, wenn die armen Leute den Büchel hinuntergerannt seien und der Hund hinter ihnen her.

Dann aber habe man ihn für Wochen lang nirgends mehr gesehen, nicht auf dem Bürgli und nicht im Dorf. An einer grausamen Krankheit sei er in guten Jahren zugrunde gegangen, kein Mensch hätte seinen Totenbaum zur Kirche begleitet, und der Sigrist habe ihm nicht geläutet. Seit jener Zeit aber finde der Vogt auch im Grabe keine Ruhe und sei verdammt dazu, als «Rufelihund» die Ketten durch die Runs zu ziehen, bis zu jenen fernen Tagen, wo der Herrgott vielleicht ein Einsehen habe und ihm zu einem stilleren Plätzchen verhelfe.

Sagenbier Neu Vreneli Brauerei Adler | Adlerbräu

Vrenelis­gärtli

Das «Vrenelisgärtli» ist im Stil eines belgischen Witbier gebraut und wird auch «Blanche» genannt. Die spezielle, obergärige Witbier-Hefe verleiht diesem Spezialitätenbier ein fruchtiges Aroma. Dieses wird durch die Zugabe von Koriandersamen und getrockneter Curaçao-Orangenschale ergänzt. Die Verwendung von Hafer unterstreicht schliesslich die Leichtigkeit dieser Spezialität. Erleben Sie mit dieser naturtrüben, leicht fruchtigen Abwechslung ein völlig neues Biergefühl.

Bierstil Witbier
Alkohol 4.7 % Vol.
Hefe Obergährig
Farbe Vrenelisgaertli neu Brauerei Adler | Adlerbräu
Körper
Bittere

«Ds Vrenelis­gärtli»

Die Sage vom Vrenelisgärtli handelt von einer übermütigen Gärtnerin, die auf dem mittleren Glärnisch einen Garten anlegen wollte. Ob es ihr gelang?

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Die Sage (Glarner Mundart):

Es isch emaal en übermüetigi Jumpfere gsii, de het Vriine gheisse. De het gmeint, si chäm zoberscht uf em mittlere Gläärnisch e Gaarte mache. D Lüüt heid si gwaarnet und heid züenere gseit:

«Me törf Gott nüd versueche!“ Sii aber het gseit: „Und ietz guu-n-ich gad z Tratz ufe, sigg’s em Herrgott z lieb oder z leid.»

Due ninnt de Jumpfere, es isch e bäumigstarchs Meitli gsii, e groosses Sännechessi übere Chopf, as si nüd nass weerdi, wänns chäm gu schnye. Wo si aber dobe gsii isch, hets e soo raass aafi fogge, as d‘Vriine ds Chessi vor Schweeri gaar nümme het chänne abzie. Dr nass, schwäär Schnee het das Meitli z Bode truggt, und es isch ganz iigschnyt woorde.

Me gsiit uf em mittlere Glärnisch ietz nuch vu wyt umme e chlyses vierggeggets Schneefeld. D Lüüt säged em ds Vreenelisgäärtli, wil de übermüetig Gäärtneri drunder begrabe lyt.

Sagenbier Hummel Gross Stoerer Brauerei Adler | Adlerbräu

Hummel

Der «Hummel» ist ein goldgelbes, unfiltriertes Honigbier, das mit Honig aus dem Glarnerland gebraut wird und dadurch seine feine Süsse und eine blumige Note erhält. Es ist leicht und geheimnisvoll, inspiriert von der Sage, die ihm seinen Namen gab.

Verfügbar ab dem 03. März 2026

Bierstil Honigbier
Alkohol 4.8 % Vol.
Hefe Untergärig
Farbe Kellerbier neu Brauerei Adler | Adlerbräu
Körper
Bittere

«Dr Hummel»

Einer Glarner Sage nach lebte in Schwändi eine junge Frau, die jede Nacht ihr Fenster offen liess, was im Dorf zu Gerüchten führte. Als ihr Mann das Fenster in einer kalten Nacht schloss, erschien im Morgengrauen ein Hummel, der verzweifelt an die Scheibe drängte, danach war nichts mehr wie zuvor.

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Die Sage:

Im Dörfchen Schwändi – es kann aber auch anderswo gewesen sein – lebte vor Zeiten ein alter Bauer. Wie er geheissen hat, weiss heutzutage niemand mehr; dass er aber seiner Lebtag ein gar schaffiger Mann war und zu jeder Zeit in Feld und Wald an der Arbeit, das wissen alle noch, die die Geschichte vom Hummel kennen. Er hatte sich in seinen alten Tagen noch eine Frau genommen, die war jung und hübsch und hatte starke Arme. Wenn sie so mit dem Alten um die Wette draussen die Wiese mähte und durch die Gasse fuhrwerkte oder mit grossen Burdenen aus dem Wald kam, da schauten ihr die Dörfler wohlgefällig nach und meinten: «Er hat’s noch gut getroffen! Es könnte leicht schlimmer sein! Das Fraueli ist schon recht!» – Und das dachte der Bauer auch, und so lebten sie in ihrem Häuschen, das abseits des Dorfes im Grünen lag, still und friedlich zusammen.

Nur eines fand der AIte merkwürdig an seiner Frau. Nämlich, dass sie nie bei geschlossenem Fenster schlafen wollte. Im Sommer war er schliesslich damit einverstanden, obschon er die Nachtluft nicht mochte und wenig darauf gab, dass ihm Mond und Sterne in die Kammer schienen. Kamen aber die kühlen Tage und die dunklern Nächte, dann hätte der Alte es lieber gesehen, wenn der Fensterflügel verriegelt worden wäre. Frug er die Frau nach dem Grunde ihres seltsamen Verlangens, so zuckte sie lächelnd die Achseln: «Ich bin s nun einmal so gewohnt und nicht anders, und wenn du mich gern hast, so tust du mir das schon zuliebe, gelt?» – Da sie steif und fest auf ihrem Willen beharrte und im übrigen ein gutes Weib war und seinen kleinen Haushalt beisammenhielt, so liess er sie gewähren und sagte auch nichts weiter, wenn er ab und zu an die Zehen fror.

Einmal, als er mit seinem Nachbar spät abends vom Markt heimkehrte und sie auf das Häuschen zukamen, so zeigte der andere auf den offenen Fensterflügel und fragte: «Warum bleibt bei euch das Schlafgadenfenster jahraus, jahrein immer offen?»

«Nun, weil’s die Lisabeth so haben will!»

«Soso – die Lisabeth will’s so haben? Merkwürdig! Ich möcht nicht immer Nachtluft einschnaufen – und übrigens, hast du nie bedacht, dass die Nachthummeln ein- und ausfliegen könnten?»

«Die Hummeln? Wieso gerade die Hummeln? Was sollte so ein Hummel in meinem Schlafgaden zu tun haben, Nachbar?»

Als er ihn aber weiter ausfragen wollte und allerlei werweisste, so gab der andere keine Antwort mehr und ging ohne ein Wort zu sagen in die Nacht hinein.

Wie der Herbst kam und der weisse Reif jeden Morgen wie Silber auf den Wiesen lag, und der Tag kühl blieb bis wieder in die Nacht hinein, da ging der Bauer wieder eines Abends ins Bett, und die Lisabeth schloff in ihres, und der Fensterflügel blieb offen. Der Bauer schlief wie immer bald ein und schlief fest und traumlos. Doch da die Nacht kühler war als je zuvor, fing er nach Mitternacht an zu frieren, und wenn er auch die Decke bis ans Kinn hinaufzog, so fror er dennoch weiter und konnte nicht mehr einschlafen. Da stand er leise auf, dass seine Frau ihn nicht hören sollte, tappte auf den Zehen durch die stockdunkle Kammer zum Fenster, schloss es mit dem Riegelchen und kroch frierend wieder ins Bett zurück.

Gegen den Morgen hin, als der Tag bleich und grau durch die Scheiben schien, träumt er, ein grosser Hummel surre um seinen Kopf, und er surrt und surrt, und er erwacht darüber und sieht zu seiner Verwunderung im schwachen Dämmerschein, dass ein Hummel immer und immer wieder aufgeregt an die Fensterscheibe stösst und nicht davon ablässt, als ob er mit des Teufels Gewalt in die Kammer hineinfliegen wollte. «Bleib du nur draussen!» denkt er und schaut eine Weile lang dem Hummel zu, wie das Tierchen in voller Verzweiflung immer aufs neue mit dem Kopf in die Scheibe rennt, bis es schliesslich immer matter wird und verschwindet. Dann dreht sich der Bauer auf die andere Seite und schläft geruhsam bis in den Morgen hinein.

Wie er dann erwacht, denkt er, ich will den Traum der Lisabeth erzählen, und dreht sich zum andern Bett. «Du, Lisabeth», sagt er. Aber sie hört ihn nicht. Und wie er lauter ruft: «Du, Lisabeth!», da sagt sie immer noch kein Wort und liegt still und bleich mit offenem Mund da und hat nie mehr ein Wort gesagt. Denn sie war tot.

Als man sie christlich und in Ehren begraben hat, und der Bauer mit den Dörflern still und müde vom Kirchhof heimkommt, da erzählt er bei den letzten hundert Schritten dem Nachbar die Geschichte mit dem Hummel und wie das Tierchen mit einer Gewalt in das Fenster geschossen sei, als ob Leib und Leben davon abgehangen hätten. Der andere sagt kein Wort. Erst nach einer Weile murmelt er vor sich hin: «Vielleicht war’s auch so -?» Und dann drückt er dem Alten die Hand und geht seines Weges. –

Erst nach Jahr und Tag, als der Bauer schon hoch in die Achtziger geht und die beiden still in der Abendsonne auf dem Bänklein vor dem Haus sitzen, kommen sie noch einmal auf den Hummel zu reden.

«Ich hab dir’s dazumal nicht zuleid tun wollen», sagt der Nachbar. «Aber nun ist’s ja schon lang verjährt. Früher nämlich hat’s geheissen, dass es Frauen gäbe, oder Hexen, oder wie man ihnen sagen will, Frauen also, deren Seele jede Nacht als wilder Hummel aus dem Mund fahre und sich nachts weiss ich wo zwischen Himmel und Erde herumtreiben, aber nicht auf rechten Wegen. Doch in der Morgendämmerung muss der Hummel wieder in den Leib zurück, bevor’s Tag wird, und wenn er das nicht fertigbringt, so bleibt die arme Seele für alle Ewigkeit draussen und ist für immer verloren. Die Hexe aber muss sterben, da hilft kein Kraut und kein Arzt mehr.»

«So wär’ die Lisabeth – eine Hexe gewesen, meinst du?» fragt der Alte und tut, als ob er eine Fliege von der Stirne verscheuchen wollte, aber der Nachbar sieht, dass ihm eine dicke Träne aus den alten, roten Augen rollt.

«Sei dem, wie’s wolle – Gott gebe ihr die ewige Ruhe!»

AB 2021 Sagenbiere Schraettli 400x600 Brauerei Adler | Adlerbräu

Schrättli

Das „Schrättli“ ist unser sagenhaftes Spezialbier im Stil eines Session IPA. Mit nur 3.8% Alkohol – also rund halb so viel wie ein normales IPA – bietet es vollen Geschmack bei 100% Erfrischung.

Gebraut mit Malz, Weizen und Hafer entsteht ein leichtes, vollmundiges Bier. Die Aromahopfen Amarillo, Citra und Cashmere verleihen ihm fruchtige Frische.

Verfügbar ab dem 30. Juni 2026

Bierstil Session IPA
Alkohol 3.8 % Vol.
Hefe Obergärig
Farbe Schraettli neu Brauerei Adler | Adlerbräu
Körper
Bittere

Ds Schrättli

Die Sage vom "Schrättli" handelt von einem einsamen Bergbauern namens Thys, der nachts nicht mehr schlafen konnte, weil Ihn ein mysteriöses Geschöpf, das Schrättli, besuchte.

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Die Sage:

D Oberschwändi,wo de Thesen Thys vo sim Vatter gerbt hät, liht wiit überem Tal uf ere Felswand. Bergstiiger, die ab und zu a sim Heimetli grastet händ, händ die wiiti Ussicht grüemt und meintet, äs gäb gwüss nüt Schünners als wie en Fürst in luftiger Höchi uf die anderä Lüüt abezluege. De Thys isch zu söttige Ussage immer sehr ruhig gsi und hät als Antwort immer nur "Jaja" gseit. "Üch würdi ds Rüheme vergah,wenn Ihr wie ich im Winter da obä bliibe müesstet und als Gsellschaft nur Vierbeiner hättit!" Und däbi isch ihm wieder ds Schrättli i Sinn chu. Sobald sich nämli de Bergbuur am Abig ufem Laubsack usgstreckt hät und zwüschet Wachä und Träumä gschwäbt hät, hät er amel ds Schrätti a de Fänsterwand ghört ufechrable und zum göffnätä Zugschiibli inähuschä. Mit eim Satz isch es amel ufs Bett gsprungä und hät sich amel ufd Brust vom Thys ghöckt. Äs druckti und würgti amel Ihn, dass er chüchend nach Luft hät grungä. De Thys hät welle um Hilf rüeffe, hät aber kein Ton usebracht. Eimal hät er im Halbschlaff mit beide Händ zuegriffe und hät ds Schrättli verwütscht. Aber es isch ihm i de Finger verloffe wie warmä SchmalZ und es isch us dä Chammärä usegschloffä. Dä Thys hät nöd gwüsst, ob durchs Schlüsselloch oder durch ds Läuferli. So ischs ihm fast jede Tag ergangä, so dass de Buur die kommend Nacht scho am frühene Morge gfürchtät hät und erscht is Bett isch, wen im Tal undä eis Liecht nach em andärä erloschä isch.

Eimal a mä Winter, hät das Schrättli de Thys so arg plaget, dass er das nümmä usghaltä hät. I sinere Not isch er is Dorf abä und hät dettä e altä Maa um Rat gfragät. Dä Grauchopf isch mit em Buur id Oberschwändi ufä gstiegä. Chum hät er am Thys sis Stübli gseh, hät er gwüsst, was z mache isch."frihli" hät er gseit, "Wänn du mit em Chopf gägäs Tal schlafsch, so laht dir ds Schrättli kei Ruhe. D Fuessete muess talwärts, d Chopfete bergsiits stah" Sie händ den das Bett umgstellt - und lueg au da, sither isch ds Schrättli nie me erschiene. Es isch au besser gsi, de Oberschwändeler in Ruhä zluh dänn er hät vorsorglicher Wiis jede Abig die scharf gschliffeni Axt näbet sich uf d Siite gleit.

AB 2021 Sagenbiere Holzdieb 400x600 SBA 24 Brauerei Adler | Adlerbräu

Holzdieb

Der «Holzdieb», ein Imperial Stout, ist das limitierte kräftige Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit einer wechselnden Brauerei, einem sogenannten "Collab beer".

Im Holzfass gelagert

Das gewisse Etwas erhält der «Holzdieb» während der Lagerzeit in unseren Whiskyfässern. Direkt nachdem der «Martinsloch» Single Malt Whisky abgefüllt wurde, haben wir unsere noch feuchten Sherry-Whisky-Fässer mit dem «Holzdieb» befüllt. Während der Lagerzeit nimmt das Bier Aromen vom Whisky, Sherry und der amerikanischen Eiche an und erhält dadurch einen vollen satten Körper sowie komplexe Röst- und Kaffeenoten.

Warm geniessen & keine Eile

Damit dieses Bier alle Aromen entfalten kann, sollte es in einem offenen Schwenker und warm bei ca. 10–12 °C getrunken werden. Die komplexen Aromen aus dem Fass entwickeln sich positiv weiter und es kann gut sein, dass dieses Bier das optimale Aroma erst nach 1-2 Jahren Lagerzeit (kühl und dunkel) in der Flasche erreicht.

Verfügbar ab dem 27. November 2026

Zeitungsbericht Holzdieb

Bierstil Imperial Stout
Alkohol 8.9 % Vol.
Hefe Obergärig
Farbe Holzdieb neu Brauerei Adler | Adlerbräu
Körper
Bittere

Der Holzdieb

Die Sage vom «Holzdieb» handelt von alten Bauer «Egg-Fridli» der des nächtens auf dem beschwerlichen Weg nach Weesen gar wunderliche Dinge erlebte...

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Die Sage:

Vor etlichen Jahren verliess der alte Egg-Fridli morgens um zwei Uhr sein Bergheimet «Egg», um sich nach Weesen auf den Markt zu begeben.

Etwa eine Stunde später gelangte er zum Brandhüttli. Dort stand er still, kramte Pfeife und Tabak aus der Tasche und wollte eben Feuer schlagen, als ihm eine tiefe Stimme zurief: «Fridli! Fridli!»

«Was ist?» fragte der Bauer in die Nacht hinein...

«Ich bin der, der dir vor ein paar Jahren das Holz gestohlen hat; bitte verzeih mir!»

Sofort antwortete Fridli: «Ja, gerne verzeihe ich dir! Wie geht es übrigens in der Ewigkeit?»

«Furchbar steng ist's», kam die Antwort von weither. Dann wurde es still, woraus der Eggbauer schloss, dass der Geist verschwunden war.